Christoph Bühler

Konfirmandenunterricht

Im Konfunterricht lernen nicht nur die KonfirmandInnen fürs Leben, sondern genau so wir Unterrichtende:

Sabine Zulauf
Katechetin
Sabine Zulauf
Kirchgässli 2
Kirchgemeindehaus
3210 Kerzers

079 810 00 88

Franziska Grau —  Katechetin
Synodalrätin ref. Kirche Freiburg
Ressort Jugend und Bildung
Katechetin OS / Koordinatorin Rel. Unterricht
Franziska Grau Salvisberg
Murtenstrasse 11
3210 Kerzers

031 755 80 36
079 810 03 07

Profilbild
Pfr. lic. theol.
Christoph Bühler
Kirchgässli 2
Kirchgemeindehaus
3210 Kerzers

078 862 39 38


Die Fragen, die sich die Jugendlichen stellen, aber auch die Fragen unserer eigenen Lebenswirklichkeit prägen den KonfirmandInnenunterricht. Das Konfjahr ist immer eines der intensivsten Jahre mit den Schülerinnen und Schülern, weil es das Jahr der Metamorphose, das Jahr der Verwandlung vom Jugendlichen zum Erwachsenen ist. Die Jugendlichen auf diesem Weg begleiten zu dürfen, ist uns Unterrichtenden ein grosses Privileg.
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Der Unterricht am Donnerstag Morgen
In der 9. Klasse lernen die KonfirmandInnen andere Religionen kennen:

  • Judentum
  • Islam
  • Hinduismus
  • Buddhismus
  • Atheismus
  • Sektenkunde/Sektenbegriff


Selbstverständlich können nicht alle dieser Religionen in der knappen Zeit des Unterrichts behandelt werden, weshalb das Unterrichtsteam sich auf drei der aufgeführten Religionen beschränken muss.

Nach Weihnachten des KonfirmandInnenjahres beginnt dann die eigentliche Konfvorbereitung. Abgesehen von der Konfansprache und vom Konfirmationsakt gestalten die Jugendlichen ihre Konfirmation selbständig nach ihren Vorstellungen in ihrer eigenen Sprache. Daher dauert ein Konfgottesdienst grundsätzlich gleich lange wie ein Fussballspiel nämlich 90 Minuten.
- die ca 30 Minuten Nachspielzeit nicht eingerechnet.
Konflager
Eine wichtige Station im KonfirmandInnenjahr ist das Konflager. Im Konflager befassen wir uns mit den Lebensbildern oder den Bildern die man vom Leben, von seiner eigenen Zukunft hat in verschiedenen Techniken:
  • Linolschnitt, Linoldruck
  • Filzbilder
  • Analogfotografie/Fotoentwicklung

Ziel des Konflagers ist es, dass die Jugendlichen sich eingehend mit der eigenen Lebenswirklichkeit befassen und sich ein Bild ihrer Zukunft gemacht haben.
Die Konfbilder werden dann an einer Konfbilderausstellung im Kulturkeller Gerbestock ausgestellt.
Zur Zeit sind keine Daten bekannt. Im Archiv suchen?

Und so manches Konfbild wird dann zuerst im eigenen Zimmer, im Wohnzimmer oder Flur des Elternhaus oder vielleicht dereinst sogar in der eigenen Wohnung aufgehängt.
Konfirmandenbesuche
Als Unterrichtende besuchen wir alle KonfirmandInnen zu Hause. Ziel des Besuches ist dass der Besuch kein Ziel hat! Wir gehen zu den Jugendlichen nach Hause und sind für jedes Gepräch, für jede Begegnung offen die da zustande kommt. In der Regel finden die KonfirmandInnenbesuche am Abend bei den Jugendlichen zu Hause statt. Die KonfirmandInnen bestimmen, wer an dem Besuch anwesend ist.
Gottesdienstbesuch
Der Gottesdienstbesuch wird vielfach im Vorfeld des KonfirmandInnenjahres als notwendiges Übel betrachtet. Schauermärchen über Pfarrpersonen, die die Predigt unterbrechen und KonfirmandInnen tadeln, Sigristen mit drakonischen Strafen drohen, nicht enden wollende Predigten, dadurch Hämatome am Allerwertesten, im schlimmeren Fall Dekubitus werden oft gerne von der älteren zur jüngeren Generation überliefert. Doch in Tat und Wahrheit erleben auch Jugendlichen manchmal den Gottesdienst als Moment der Ruhe und der Besinnung. Die KonfirmandInnen in Kerzers besuchen im Rahmen des Konfpasses folgende Gottesdienste:

3 ordentliche Sonntagsgottesdienste
1 Festtagsgottesdienst oder Gottesdienst mit Taufe oder eine Trauung oder Beerdigung
1 Abendmahlsgottesdienst


Und hier eine Liste der Gottesdienste innerhalb der nächsten 30 Tage:
Generationenengagement
Im Rahmen des Konfpasses haben die KonfirmandInnen auch ein Generationenengagement zu absolvieren. Ziel dieses Engagementes ist ganz klar nicht, dass die KonfirmandInnen dem Grosi die Einkäufe nach Hause tragen oder dem Ätti den Rasen mähen, das würden sie ja so wie so tun, sondern dass sie Zeit mit der Grosselterngeneration verbringen.
Zum Beispiel
  • einen Rosamunde Pilcherfilm mit dem Grosi schauen und darüber reden
  • das Fotoalbum von früher anschauen
  • mit den Grosseltern Plätzchen backen
  • Gespräch über die Kindheit der eigenen Eltern
  • gemeinsamer Sparziergang im Walde
und so weiter...
Diakonische Einsätze
Unsere Gesellschaft ist je länger je mehr auf Menschen angewiesen, die sich ehrenamtlich engagieren. Durch die diakonischen Einsätze wollen wir den Jugendlichen zeigen in wie vielen Tätigkeitsfeldern Menschen ehrenamtlich mitarbeiten und einen sehr wertvollen Dienst an der Gemeinschaft tun. Durch die diakonischen Einsätze lernen die Jugendlichen, dass auch ein vergleichsweise bescheidenes Engagement innerhalb einer Gemeinschaft sehr viel bewirken kann. Die KonfirmandInnen engagieren sich zum Beispiel in folgenden Bereichen:
  • Kinderhüten am Kerzerslauf
  • Suppentag
  • Suppenstand am Kerzerslauf
  • Weihnachtsbaum schmücken und betreuen an Weihnachten in der Kirche
  • Weihnachtsspiel
  • Altersnachmittage
  • Gestaltung von Gottesdiensten wie der Kirchensonntag, Schulanfangsgottesdienst etc.
  • Gestaltung der Weihnachtskrippe

Wir hoffen, dass durch diese Einsätze die KonfirmandInnen Lust und Interesse erhalten sich auch später ehrenamtlich in einem Verein, in der Gemeinde oder ihrer Nachbarschaft oder vielleicht sogar der Kirchgemeinde zu engagieren.
Bereitgestellt: 04.01.2017     
aktualisiert mit kirchenweb.ch