Protokoll Kirchgemeindeversammlung
PROTOKOLL der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung von
Sonntag, 15. November 2015
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Ort: Kirche Ferenbalm
Zeit: 10.30 bis 11.15 Uhr
anwesend: sind 43 Personen, davon 37 stimmberechtigte Personen.
Nicht stimmberechtigte Person sind: Fritz Biedermann, Kassier der Kirchgemeinde, Pfrn. Katrin Bardet, Kathrin Winkelmann, Frau und Herr Lüthi und Kurt Kaltenrieder
Protokoll: Ursula Kaltenrieder
Stimmenzähler: Adrian Schmid, Jerisberg, und Jean-Daniel Flückiger, Rizenbach.
Barbara Spack, Präsidentin der Kirchgemeinde, eröffnet die Versammlung. Sie begrüsst alle herzlich. Anschliessend verliest sie die Entschuldigungen: Gemeindevertreter Ferenbalm und Murten, Hans Bongni und Klaus Hänni.
Die fristgerechten publizierten Traktanden sind:
1. Genehmigung des Protokolls vom 28. Juni 2015
2. Voranschlag 2016: Beratung und Genehmigung
a) Investitionsbudget 2016
b) Steuerfuss
c) Budget 2016
3. Nachkredit Budget 2015
4. Wahl Kassieramt und Sekretariat
5. Wahl Rechnungsrevisor
6. Informationen Pfarramt
7. Verschiedenes
1. Genehmigung des Protokolls vom 28. Juni 2015
Das Protokoll liegt seit dem 3. Juli 2015 in der Kirche zur Einsichtnahme auf. Die Genehmigung erfolgt einstimmig.
2. Voranschlag 2016: Beratung und Genehmigung
Bendicht Berger präsentiert zum letzten Mal die Zahlen der Kirchgemeinde. Er erklärt, dass er vorgängig einen allgemeinen Teil präsentiere. Zur laufenden Rechnung, diese sieht ein Aufwandüberschuss von Fr. 44‘850.-- vor. Kto. 390.301.01 Besoldung Verwaltungspersonal ist im Voranschlag 2016 mit Fr. 40‘000.-- berücksichtigt, Grund ist, dass mehr Arbeit beim Sekretariat ist, da Pfrn. Katrin Bardet zu 70 % bei uns arbeitet. Auch dies betrifft das Kto. 390.301.05 Besoldung KUW-Mitarbeiter, für das Jahr 2015 waren Fr. 25‘000.-- und für das Jahr 2016 rechnet man mit Fr. 50‘000.--. Dementsprechend ist das Kto. 390.303.01 Sozialleistungen höher.
Einrichtungen und Ausstattung Pfarramt – 390.316.03 –, neu Fr. 5‘000.--, Aufrüsten der EDV und Vernetzung muss ergänzt und à jour gehalten werden. Bei den Einnahmen wird es nicht grosse Abweichungen geben. Der Mietertrag der Pfarr-wohnung sei mit Fr. 5‘000.-- festgehalten. Mehr zur Pfarrstelle wird später folgen.
a) Investitionsbudget 2016
Eingeplant sind für das Jahr 2016 Fr. 55‘000.--. Vorgesehen sind die Neugestaltung des Gehweges vom Pfarrhaus zur Kirche, Ausbesserungen der Mauern an den Liegenschaften Ofenhaus, Pfarrhaus, Stöckli und Kirche. Geplant sei auch eine Entwässerung ums Pfarrhaus zum Schutz von Hangwasser. Bei den Natursteinarbeiten plant man Fr. 30‘000.--, Entwässerung Fr. 10‘000.-- und für den Weg Fr. 25‘000.--, wobei bereits Fr. 15‘000.-- im Investitionskredit 2015 einkalkuliert waren.
Eingeplant sind im Investitionsplan für 2017 / 2018 Revision der Orgel und des Läutwerks.
b) Steuerfuss
Die Steueranlage bleibt unverändert, d.h. 0.197 % der einfachen Staatssteuer für bernisch Ferenbalm und 9.6 % der Staatssteuer für freiburgisch Ferenbalm.
c) Budget 2016
Die Veränderungen erklärte Bendicht Berger zu Beginn.
Er erkundigt sich, ob jemand Fragen hat zu seinen Erklärungen. Frau Gygax, Agriswil, möchte genau wissen, welcher Weg saniert werde. Es ist der Weg vom Pfarrhaus zur Kirche und nicht der Wanderweg, der zwischen den Häusern Ferenbalmstrasse 32 / 34 hochgeht. Dazu meint Frau Gygax, dass dieser in sehr desolaten Zustand ist und eine Überholung dringend nötig sei.
Investitionsbudget, Steuerfuss und Budget 2016 werden einstimmig genehmigt.
3. Nachkredit Budget 2015
Bendicht Berger fährt weiter, wenn man sauber „geschäften“ will, und eine Über-schreitung absehbar ist, benötigt man einen Nachkredit. Eingeplant waren für div. Sanierungsarbeiten im Pfarrhaus Fr. 60‘000.--. Man hat den grossen Korridor im Parterre so saniert, dass die Mauern atmen können. Für die aufwändigen Sanierungsarbeiten im Korridor des Erdgeschosses des Pfarrhauses wurden ca. Fr. 25'000.-- mehr ausgegeben als eingeplant. Ohne Gegenfragen wird der Nachkredit von Fr. 25'000.-- genehmigt.
4. Wahl Kassieramt und Sekretariat
Fritz Biedermann ist bereit, sein Amt weiterhin auszuführen. Kathrin Winkelmann aus Wileroltigen ist hier und bereit, per 01. Januar 2016, das Sekretariat der Kirchge-meinde zu führen. Sie stellt sich vor und informiert uns, dass sie während 14 Jahren für die KG Laupen gearbeitet hat und während 1 ½ Jahren einer anderen Tätigkeit nachging. Das Sekretariat einer Kirchgemeinde liege ihr und sie würde gerne bei uns arbeiten.
Fritz Biedermann und Kathrin Winkelmann werden einstimmig gewählt.
5. Wahl Rechnungsrevisor
Peter Rytz übernimmt und erklärt, dass Hans Herren, jetziger Revisor für bernisch Ferenbalm in den Kirchgemeinderat wechseln wird. Robert Gugger, Wittenberg, wird sein Nachfolger. Herr Gugger ist frühpensioniert. Während vieler Jahre arbeitete er beim Bund in der Finanzdirektion. Heute ist er nicht anwesend, aber er sei bereit, diese Tätigkeit in unserer Kirchgemeinde zu übernehmen.
Einstimmig wird er gewählt.
6. Informationen Pfarramt
Auch hier informiert Peter Rytz: im September 2014 zog Pfr. Frank Wessler weg von Ferenbalm. Seit November 2014 arbeitet Pfrn. Katrin Bardet zu 60 % bei uns. Den Konfirmandenunterrichtet leitet Andrea Springbrunn, Katechetin. Auf die Stellenaus-schreibung vom Herbst 2014 kamen 14 Bewerbungen, aber darunter war keine geeignete Person für unsere Kirchgemeinde. Im Februar 2015 starteten wir mit einer weiteren Ausschreibung, mit einem Bewerber wurden div. Gespräche geführt, am Schluss war es doch nichts. Per 1. Juli 2015 wurden die Stellenprozente von Katrin Bardet auf 70 erhöht und dies bleibt so bis Ende Juni 2016. Sie wohnt mit ihrem Gatten und den 3 schulpflichtigen Kindern in Säriswil, und an dieser Situation will sie verständlicherweise nichts ändern. Die Zusammenarbeit mit ihr ist angenehm und angestrebt wird eine Festanstellung. Im Moment klärt man ab, ob eine Miete der Pfarr-wohnung und der Wohnsitznahme in der Gemeinde Ferenbalm möglich ist und so die Residenzpflicht erfüllt wäre. In 2 – 3 Jahren würde Katrin Bardet zusammen mit ihrer Familie ins Pfarrhaus einziehen. Für die restlichen 30 % müsste eine weitere Pfarrperson gesucht werden. Die 20% Pfarrstelle im Betagtenzentrum Laupen wird vakant. Die Verantwortung für diese Stelle obliegt der Kirchgemeinde Laupen. Nach Rücksprache mit dem Präsidenten von Laupen, Fritz Marschall, könnten wir zusammen ein 50 % Mandat anbieten.
Herr Näf fragt an, ob die Residenzpflicht nicht einfach weggelassen werden könnte. Peter Rytz antwortet ihm: dass vor ein paar Jahren der Kt. Bern das Pfarrhaus der Kirchgemeinde verkaufte. Die Residenzpflicht bei 100 % Pfarrstelle und Einzelpfarramt bleibt und ist schriftlich festgehalten.
7. Verschiedenes
Einige Hörgeräteträger hatten heute Mühe mit der Hörschlaufe. Susanne Götschmann, diensthabende Sigristin ist überzeugt, dass alles richtig eingeschaltet war.
Barbara Spack dankt am Schluss Ursula Kaltenrieder, Fritz Biedermann, Katrin Bardet, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie den Ratsmitgliedern für ihre wertvolle Arbeit.
Die Präsidentin: Die Sekretärin:
Barbara Spack Ursula Kaltenrieder

Glasbild Kirche März 2008 (Foto: Ursula Kaltenrieder)

Glasbild Kirche März 2008 (Foto: Ursula Kaltenrieder)